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gbs – auf großer Fahrt in den Niederlanden

Bei der diesjährigen 24 Stunden-Regatta am letzten Augustwochenende war auf dem Ijsselmeer in den Niederlanden neben weiteren 392 Booten auch ein gemeinsames Team von Gastseglern aus der apoBank und Seglern der gbs mit der Yacht „Nixe“ erfolgreich vertreten.

Gestartet in der Wettkampfklasse ORC2 lieferte sich die Crew ein packendes Finish mit mehreren Teams der Spitzenklasse, die bereits mehrfach die Regatta in den Vorjahren gewonnen hatten. Die Regatta bot den Teilnehmern fast alles, was dem Segler widerfahren kann. Um 18:40 Uhr in Lelystad mit frischem Wind gestartet, machte die Yacht dank ausgezeichneter Trimmung durch die 5-köpfige Crew gute Fahrt. Das Knattern der Segel und die wärmende Sonne erzeugten eine traumhafte Atmosphäre und steigerten die Motivation. In den Abendstunden nahm der Wind dann weiter zu, was das Team unermüdlich nutzte, so dass in den Nachtstunden viele Meilen gesegelt werden konnten. Am Morgen hatte die Mannschaft mit dem Boot bereits mehr als 80 Seemeilen auf der Logge.

Im Verlauf des Vormittags flaute der Wind allerdings ab, so dass nach jedem Windfeld Ausschau gehalten wurde, um möglichst viel Geschwindigkeit aus dem Schiff herauszuholen. Zur Mittagsstunde legte Rasmus (in der Seemannssprache für die Winde und die grimmige See zuständig) dann eine komplette Pause ein.  Die zur Untätigkeit gezwungene Mannschaft der Nixe musste  für über zwei Stunden auf den Wind warten. Diese nicht vorhersehbare Flaute warf alle Kurs- und Zeitplanungen durcheinander, so dass am Ende das Erreichen des Ziels im vorgegebenen Zeitrahmen wie ein Sieg aussehen musste. Auf den verbleibenden 11 Seemeilen herrschte dann höchste Konzentration im Cockpit. Die Blicke wanderten zwischen dem Ziel, dem Kurs, dem Wind, der Geschwindigkeit und den Konkurrenten hin und her. War es noch zu schaffen?

Spannender als in jedem Krimi wurde mit unbändigem Willen eigener Wind erzeugt, Gennaker-Halsen optimiert und um jedes Grad an Kurs zum Ziel gekämpft, um die Ziellinie noch in der zulässigen Zeit zu passieren. Durchhalten und nicht aufgeben war die Devise. Mit ihren Schiffen wie an einer Perlenkette aufgereiht, gaben alle Crews Ihr Bestes. Manch eine der anderen Yachten fügte sich in ihr Schicksal und gab auf, darunter auch Vorjahressieger und größere Yachten. Als eine der letzten Yachten gelang es der Crew der Nixe endlich, um 19:38 Uhr, zwei Minuten vor Ablauf des Zeitlimits zu finishen und so mit einer herausragenden Teamleistung zu den lediglich 69% der gestarteten Boote zu gehören, die regelkonform das Ziel vor Medemblik erreichten – ein echtes Herzschlagfinale.

Erschöpft aber überglücklich feierte die Mannschaft dann noch im Hafen von Medemblik bis tief in die Nachtstunden, den erfolgreichen Regattaabschluss. Durchhaltevermögen, Teamgeist und Spaß am Sport waren letztendlich die entscheidenden Faktoren, für das erfolgreiche Abschneiden. Nächstes Jahr – gerne wieder.

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